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Bayerischer Meister im 270er-Kartslalom aus Knetzgau

Am vergangenen Sonntag fand die Bayerische Meisterschaft im 270er-Kartslalom statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der MSG Sonthofen auf dem clubeigenen Gelände mit großem Kartplatz, der sich perfekt für die Ausrichtung eines BMV-Endlaufs eignet. Zudem gab es eine gute Speisen- und Getränkeauswahl, sanitäre Einrichtungen und viele, viele Helfer – davon träumt so mancher Verein.

Bei der Bayerischen Meisterschaft werden jeweils ein Trainings- und zwei Wertungsläufe auf zwei verschiedenen Strecken gefahren. Sieger jeder Altersklasse ist derjenige, der in den vier Wertungsläufen die schnellste Gesamtzeit (inkl. Strafsekunden) hat.

Beide Parcours waren sehr flüssig und schnell gestellt. Es gab kaum risikoreiche Stellen, daher war es besonders wichtig, über die bessere Linie Zeit gut zu machen. Die technisch anspruchsvollen Parcours verlangten von den Fahrern eine vorausschauende Fahrweise.

Frühs war der Platz vom nächtlichen Regen noch ein bisschen nass, sodass in der AK1 (18 Starter) auf Intermediates gestartet wurde. Diese Klasse wurde von den Südbayern angeführt. Bayerischer Meister wurde Gianluca Schieß vom MSC Scuderia Kempten vor seinem Vereinskameraden Robin Uhlemayr. Platz 3 und 4 hatten über alle vier Läufe hinweg die gleiche Gesamtzeit. Da Luis Zimmermann von der MSG Sonthofen die bessere Einzelzeit hatte, sicherte er sich somit den letzten Podestplatz in dieser Altersklasse.

In der AK2 (19 Teilnehmer) ging Philipp Lehmann für den MSC Knetzgau an den Start. Er kam an diesem Tag nicht an die beiden Lokalmatadoren heran. Vor allem Florian Kennerknecht ließ die Konkurrenz regelrecht im Regen stehen und wurde mit 0,87 Sekunden Vorsprung Bayerischer Meister. Zudem sicherte er sich auch noch die Tagesbestzeit über alle Klassen hinweg, die er gleich zweimal erreichte. Jaster Khamngoen (ebenfalls von der MSG Sonthofen) landete auf Platz 2. Nach Philipp´s überragender Saison (10 Siege in 12 Rennen) konnte er leider nicht ganz an seine Erfolge in diesem Jahr anknüpfen, erreichte aber dennoch einen sehr guten 3. Platz.

Unter den 12 Fahrern der AK3 gingen 3 Knetzgauer an den Start. Während dieser Klasse trocknete es langsam ab. Bei Anne Lehmann lief es heute leider nicht so rund. In den ersten drei Wertungsläufen verlor sie zu viel Zeit auf die Spitze des Feldes, konnte in ihrem letzten Wertungslauf aber nochmal überzeugen. Letztendlich kam sie auf Platz 8 ins Ziel, Marcel Schramm saß heute zum ersten Mal seit dem letzten Rennen Mitte Juli wieder im Kart und landete auf Anhieb auf dem 5. Platz.

Oliver Lehmann konnte seine starke Saison (6 Siege in 12 Rennen) perfekt abschließen. Er fuhr in jedem Wertungslauf die schnellste Zeit seiner Altersklasse und war am Ende des Tages insgesamt 2 Sekunden schneller als seine Verfolger, was in dieser Sportart enorm viel ist. Somit holte er den Titel des “Bayerischer Meisters” nach Knetzgau.

Hinter Oliver kam der Vorjahressieger Christian Beck (1. AC Erlangen) auf Platz 2 ins Ziel. Florian Ernstberger vom AC Waldershof komplettierte das Podest, sodass in dieser Klasse ausschließlich Nordbayern auf den vorderen drei Plätzen vertreten waren.

Ebenfalls bemerkenswert: Alle Teilnehmer der AK3 blieben über die gesamte Veranstaltung hinweg in allen Wertungsläufen fehlerfrei.

Auch in der letzten Altersklasse (AK4) wussten die Nordbayern unter den 16 Startern zu überzeugen, indem sie das komplette Podest belegten. In dieser Klasse konnte durchgehend auf Slicks gefahren werden, da die Strecke mittlerweile trocken war. Bayerische Meisterin wurde Heike Meier vom 1. AC Erlangen, die über eine Sekunde schneller als ihre Mitstreiter fuhr. Zudem sicherte sie sich die Auszeichnung für die Gesamtbestzeit über alle Klassen hinweg.

Rudy Rothhaar vom MC Lauf landete auf dem 2. Platz, knapp dahinter platzierte sich Jürgen Dreyer (MSC Röthenbach) auf dem 3. Platz. Marion Lehmann vom MSC Knetzgau überzeugte mit soliden Zeiten und ließ so manchen Konkurrenten hinter sich. Auch wenn zeitlich sicherlich noch ein wenig mehr drin gewesen wäre, kann sich ihr 12. Platz durchaus sehen lassen.

Auf Grund der heutigen Ergebnisse gibt es nun jeweils zwei Bayerische Meister aus Nord- und Südbayern. Und bei all dem Konkurrenzkampf hätte die Stimmung unter den Fahrern wie beim 270er-Kartslalom üblich kaum besser sein können – hier gönnt jeder jedem Erfolge. Diese Gemeinschaft trägt bestens zur top organisierten Veranstaltung der MSG Sonthofen bei.

Nun gehen unsere Fahrer in die Winterpause und freuen sich bereits jetzt auf die kommende 270er-Saison.

Nico Schöller ist Bayerischer Vizemeister im Jugendkartslalom

Am letzten Wochenende wurden beim AMSC Hammelburg die Bayerischen Meisterschaften im Jugendkartslalom ausgetragen. 170 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren aus allen bayerischen Regierungsbezirken kämpften an zwei Veranstaltungstagen um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Oktober in Kempten. An beiden Tagen wurden je ein Trainingslauf und zwei Wertungsläufe gefahren. Die Summe der vier Wertungsläufe diente zur Ermittlung des Gesamtergebnisses und den Platzierungen. Am Samstag konnten die zehn qualifizierten Kart-Teufel schon ordentlich vorlegen.

Zwischenstand nach den ersten beiden Wertungsläufen:
AK1 (33 Starter): 6.Platz Miloslav Schwinn
AK2 (32): 3.Platz Pascal Gebhardt, 17.Platz Valentin Schwinn, 20.Platz Pascal Godula
AK3 (35): 7.Platz Ivo Schwinn, 15.Platz Moritz Terhar
AK4 (35): 3.Platz Nico Schöller, 10.Platz Raphael Stoppel
AK5 (35): 2.Platz Bastian Düring, 14.Platz Jana Böhmer

In der AK1 qualifizierten sich die ersten vier zur Deutschen Meisterschaft. Miloslav Schwinn kämpfte eisern um eines der Tickets. In seinem dritten Wertungslauf verlor er Zeit, da er eine Aufgabe zu viel passierte. Trotzdem konnte er sich um einige Plätze nach vorne schieben. Im letzten und entscheidenden Wertungslauf fuhr er mit 30,43 Sekunden die Tagesbestzeit der 7-8jähringen, aber das letzte „Wechseltor“ wurde ihm zum Verhängnis.

Direkt vor der Zieleinfahrt brachte er zwei Pylonen zum Fall, was ihn auf den 9.Platz zurückfallen ließ. Pascal Gebhardt und Pascal Godula fielen in der AK2 auch um einige Ränge nach hinten, aber Gebhardt ergatterte sich mit dem 5.Platz das letzte Ticket zur Deutschen Meisterschaft. Valentin Schwinn verbesserte sich hingegen um zwei Plätze. Die Tagesbestzeit in der AK3 lieferte Moritz Terhar mit 28,84 Sekunden. Somit verbesserte er sich um 7 Plätze. Mit einem Rückstand von 0,2 Sekunden blieb ihm die Qualifikation jedoch leider trotzdem verwehrt. Ivo Schwinn rutschte um vier Plätze zurück.

Nico Schöller war am Sonntag der „Held des Tages“ für den MSC Knetzgau. Er fuhr souveräne Spitzenzeiten und ergatterte den Titel des Bayerischen Vizemeisters. Seinem Teamkollegen Raphael Stoppel wurde leider eine Pylone zum Verhängnis. Er belegte Rang 15.

Jana Böhmer, eine der jüngsten Fahrer/innen in der AK5, gelang es sich ebenfalls noch um 3 Ränge nach vorne zu schieben. Mit dem 7. Platz, und somit 2 Ränge an der Qualifizierung vorbei, musste sich Bastian Düring zufrieden geben. Auch er brachte im dritten Wertungslauf eine Pylone zu Fall und rutschte auf Platz 15 ab. Im letzten Wertungslauf gab er nochmal alles, aber ihm haben am Ende 0,14 Sekunden zum Ticket gefehlt. Voller Stolz zieht der MSC Knetzgau Bilanz: Die zehn Kart-Teufel trafen zusammen lediglich fünf Pylonen. Pascal Gebhardt (5.Platz) und der Bayerische Vizemeister Nico Schöller werden den Verein im Oktober bei den Deutschen Meisterschaften in Kempten würdig vertreten.

Gesamtergebnis der Bayerischen Meisterschaft:
AK1: 9.Platz Miloslav Schwinn
AK2: 5.Platz Pascal Gebhardt, 12.Platz Valentin Schwinn, 25.Platz Pascal Godula
AK3: 8.Platz Moritz Terhar, 11. Platz Ivo Schwinn
AK4: 2.Platz Nico Schöller, 15.Platz Raphael Stoppel
AK5: 7.Platz Bastian Düring, 11.Platz Jana Böhmer

3 Kartteufel bekommen Einladung zum Nürburgring

Aus den vier nordbayerischen Regierungsbezirken trafen am 29.07. die 100 besten Jugendkartslalomfahrer der im ADAC organisierten Motorsportvereine aufeinander. Der Endlauf um den Titel des nordbayerischen ADAC-Jugend-Pokal-Siegers galt in den Altersklassen 1 bis 5 zeitgleich als Qualifikation zum ADAC Bundesendlauf im Oktober. Dieser wird in 2018 vom ADAC Nordrhein im historischen Fahrerlager des Nürburgrings ausgetragen.

Der MSC Knetzgau entsandte eine stattliche Zahl von 13 qualifizierten Fahrern die mit unterschiedlichsten Ergebnissen zurückkamen. Der Tag begann wie immer mit den Jüngsten der Altersklasse Eins. Endlaufsieger wurde der unterfränkische Bezirksmeister Nico Schendzielorz vom MC Bad Neustadt. Die beiden Kartteufel Miloslav Schwinn (14.Platz) und Lina Terhar (17.Platz) konnten nicht in den Kampf um das Podest eingreifen, nahmen aber am Ende stolz ihr Erinnerungsgeschenk und ihre Urkunde in Empfang.

In der AK2, die von Nils Bauer vom MSC Marktredwitz gewonnen wurde, waren drei Knetzgauer Fahrer am Start. Pascal Godula erreichte den 16.Platz, Pascal Gebhardt den 14.Platz. Valentin Schwinn leistete sich leider zu viele Pylonenfehler und musste deswegen den 6.Platz akzeptieren.

Vier der fünf unterfränkischen Qualifikationsplätze in der AK3 wurden in den Vorläufen durch Fahrer des MSC Knetzgau belegt und dementsprechend laut war die Unterstützung der mitgereisten Freunde und Eltern. Erstmals beim Endlauf mitfahren durfte Kilian Mahr, der aber nur einen Lauf fehlerfrei abliefern konnte und den 20.Platz belegte. Der Bezirksmeister Ivo Schwinn ging seine Läufe zu zaghaft an, blieb zwar 2x fehlerfrei, konnte aber mit einem Rückstand von 2,34 Sekunden auf den Klassensieger nur den 10.Platz erreichen.

Finn Düring konnte ebenfalls 2 fehlerfreie Läufe verbuchen, fuhr insgesamt eine halbe Sekunde schneller als Schwinn und platzierte sich auf dem 5.Platz. Nach dem undankbaren 4.Platz im letzten Jahr ging Moritz Terhar mit Respekt an die Aufgaben, steigerte sich von Lauf zu Lauf, erreichte im dritten Stint eine hervorragende Laufzeit von 34,19 Sekunden und damit das unterste Treppchen des Podests und als erster Kartteufel des Tages die Qualifikation zum Bundesendlauf. Sieger in dieser Klasse wurde Maximilian Kolbe vom heimischen MSC Röthenbach.

Zwei Knetzgauer Fahrer traten in der AK4 an im Rennen um die Podestplätze. Raphael Stoppel startete mit einer guten Zeit im ersten Wertungslauf, verlor leider 4 zehntel Sekunden im zweiten und traf mit viel Risiko im dritten Lauf eine Pylone. In der Addition der Gesamtzeit erreichte er damit den 5.Platz. Kurz darauf startete Nico Schöller, der den ersten Lauf mit zwei Pylonenfehlern streichen musste. Auch im zweiten Lauf fiel eine Pylone, die Laufzeit von 32,72 Sekunden erlaubte aber noch geringe Chancen auf eine vordere Platzierung. Und tatsächlich hielt Nico dem Druck stand, lieferte die absolute Tagesbestzeit von 32,63 Sekunden und platzierte sich in der Endabrechnung auf dem zweiten Platz mit einem Rückstand von 0,1 Sekunden auf den Klassensieger Sean Hartmann vom Gastgeberverein.

Die Spannung steigerte sich um 16Uhr weiter als Jana Böhmer und Bastian Düring zu ihren Läufen starteten. Jana Böhmer, erstmals bei einem ADAC Nordbayern Endlauf, kam vor allem mit der Aufgabe „Brezel“ nicht zurecht, konnte keinen fehlerfreien Lauf fahren und belegte enttäuscht den 20.Platz. Bastian Düring, altersbedingt wird er diese Saison den Jugendkart beenden, fuhr im ersten Lauf zu sicher und fand sich in der Zwischenwertung auf dem vierten Platz. Zwei Läufe unter 33 Sekunden (ausser Nico Schöller hatte dies im Tagesverlauf niemand erreicht) sorgten dann aber für einen tollen Abschluss mit dem Klassensieg in der AK5.

Moritz Terhar, Nico Schöller, Bastian Düring sowie die anderen zwölf Platzierten dürfen nun den ADAC Nordbayern am 13. und 14.Oktober auf dem Nürburgring beim ADAC Bundesendlauf vertreten.

Kartteufel am schnellsten, aber nicht fehlerfrei

Die diesjährige Bayerische Meisterschaft im 270er-Kart-Slalom wurde vom MSC Röthenbach und dem MSC Deberndorf ausgerichtet. Alles war bestens organisiert, die Karts waren in einem sehr guten Zustand und die gesamte Veranstaltung verlief reibungslos. Auch das Wetter spielte optimal mit.

Gemäß den Reglementbestimmungen galt es, in insgesamt vier Wertungsläufen auf zwei unterschiedlichen Strecken ohne Streichergebnis die schnellstmögliche Gesamtzeit einzufahren. Continue reading

Spitzenplatzierungen beim ADAC Nordbayern Endlauf

Am vergangenen Sonntag lud der MSC Bad Brückenau zum nordbayerischen ADAC-Kartslalom-Endlauf ein. Pro Altersklasse gingen die 20 besten aus den Regierungsbezirken Ober-, Mittel- und Unterfranken, sowie der Oberpfalz an den Start. Ziel aller Fahrer war die Qualifizierung für den ADAC-Bundesendlauf im Oktober in Südbaden, die für die jeweils drei schnellsten bereitstand.

Der Tag begann mit der AK1 (Jahrgänge 2008/2009), die in 3 Wertungsläufen, wovon der schlechteste nachträglich noch gestrichen wurde, den Sieger ermittelten. Dieser Sieg ging an Julian Friemelt vom AMC Kitzingen, dicht gefolgt von Jonah Günther (MSC Marktredwitz). Continue reading

MSC Knetzgau stellt Deutschen Vizemeister

Am 15. und 16. Oktober 2016 fand in Pößneck/Thüringen die Deutsche Kart-Slalom-Meisterschaft bei besten Wetterbedingungen statt. Mit dabei unsere beiden Kartteufel Patrick Hofmann und Philipp Lehmann. Dabei ging es für die besten 152 Jugend-Kart-Slalom-Fahrer aus ganz Deutschland, die in den jeweiligen Landesmeisterschaften ermittelt wurden, um den Titel des Deutschen Meisters. Continue reading

BMV-Endlauf bei der MSG Sonthofen

Die MSG Sonthofen konnte nach dem bestens organisiertem BMV-Endlauf 2014 und dem DMSJ-Finale 2015 im Jugend-Kart-Slalom in diesem Jahr mit dem 270er-BMV-Endlauf erneut eine gelungene Veranstaltung abliefern.

Auf Grund des perfekten Wetters gab es keine wetterbedingten Probleme oder Ungerechtigkeiten. So gut wie an diesem Tag war das Wetter bei den 270er-Endläufen schon lange nicht mehr. Continue reading

Jugend-Kart-Slalom bei der MSG Sonthofen (DMSJ-Finale) am 17. und 18.10.2015

Kartteufel wird Deutscher Meister

Zwei Deutsche Meister kommen aus Bayern (bzw. Nordbayern), außerdem erreichte Team Bayern den 1. Platz in der Mannschaftswertung!

An diesem Wochenende ging es für die besten 147 Jugend-Kart-Slalom-Fahrer aus ganz Deutschland in fünf Altersklassen um den Titel des Deutschen Meisters. Alle Teilnehmer, welche an diesem alljährlichen Finale teilnahmen, haben alleine mit der Qualifikation zum Endlauf schon richtig was erreicht. Continue reading

Jugend-Kart-Slalom beim ADAC Hessen-Thüringen (ADAC Bundesendlauf) am 10. und 11.10.2015

Am 10. und 11. Oktober 2015 trafen sich Deutschlands beste ADAC Kartslalom-Fahrer, um die Bundessieger in den Altersklassen 1 bis 5 zu ermitteln.

In 17 ADAC Regionalverbänden haben sich über 250 Kinder und Jugendliche in den jeweiligen Meisterschaften für das ADAC Finale qualifiziert, das in diesem Jahr vom ADAC Hessen-Thüringen ausgerichtet wird. Zahlreiche Familienmitglieder, Trainer und Zuschauer fieberten in Nohra bei eisigen Temperaturen mit.

Auf der großzügigen Trainingsanlage des Fahrsicherheitszentrums Thüringen bei Weimar, auf der jährlich hunderte Verkehrsteilnehmer ihr fahrerisches Können trainieren und verbessern, absolvierten die Jungen und Mädchen einen sehr flüssigen, aber dennoch anspruchsvollen Parcours. Dabei zählen Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen.

Der Parcours bestand aus verschiedenen Aufgaben, wie zum Beispiel Spurgassen, Tore, Schweizer Slaloms, einer Brezel, einem X und Kästen. Beim Kartslalom kommt es auf eine fehlerlose Fahrt an, denn für jede verschobene oder umgeworfene Pylone werden zwei Strafsekunden zur Fahrtzeit addiert. Wer eine Aufgabe falsch anfährt oder sogar auslässt, der bekommt zehn Strafsekunden.

Beim Kartslalom werden im fairen, sportlichen Wettbewerb die Geschicklichkeit und Konzentration im Umgang mit motorisierten Fahrzeugen gefördert.

Am Samstag gingen zunächst die Fahrer der AK3 an den Start. Hier entschieden wenige Zehntel über den Sieg, welchen Dominik Novotny vom ADAC Südbayern einfahren konnte. Dicht gefolgt von Maximilian-Wolf Thüring vom ADAC Nordbayern auf Platz 2. Auch der Nordbayer Nino Nitsche konnte mit guten und fehlerfreien Fahrtzeiten glänzen und erreichte einen sehr guten 10. Platz. Bei Oliver Thiem flog leider eine Pylone, was ihn auf den 26. Platz zurückgeworfen hat.

Auch in der AK4 ging der Titel des Bundesendlauf-Siegers an den ADAC Südbayern, nämlich an Ramon Türk, der auch trotz eines Verbremsers/Stehers in der Brezel im 1. Wertungslauf noch in Führung lag. Der beste nordbayerische Fahrer in dieser Altersklasse war Marco Müller auf einem nennenswerten Platz 6. Er war genau zeitgleich mit Platz 5, Lena Kaiser vom ADAC Hessen-Thüringen hatte jedoch die schnellere Einzelzeit. Christian Bachmann fuhr die allerschnellsten Zeiten des Tages, leider flog bei ihm eine Pylone. Auf Grund seiner hervorragenden Zeiten landete er trotz der zwei Strafsekunden noch auf dem 9. Platz! Ohne Pylone wäre er mit ca. 7 Zehnteln in Führung. Mario Popp, der dritte Nordbayer dieser Klasse erreichte den 21. Platz.

Anschließend ging es in der Königsklasse um alles. Beim ersten nordbayerischen Starter (Philipp Lehmann) flog dann leider gleich eine unglückliche Pylone. Auch Sabrina Bachmann (2 Pylonen) und Jens Käse (4 Pylonen) blieben im ersten Durchgang leider nicht fehlerfrei. Im zweiten Wertungslauf zeigte Philipp Lehmann dann nochmal alles, indem er die Bestzeit in dieser Klasse hinlegte. Am Ende sprang trotz der angesprochenen Pylone trotzdem noch der 16. Platz heraus. Ohne Pylone hätte er den Sieg mit 0,4 Sekunden Vorsprung eingefahren (aber hätte, wäre wenn …). Auch Sabrina Bachmann zeigte nochmal ihr wahres Potential und fuhr ebenfalls eine top Zeit, wodurch sie auf den 38. Platz nach vorne fuhr. Bei Jens Käs flogen leider zwei weitere Pylonen, er erreichte den 48. Platz unter den besten 51 Fahrern der AK5.

Am Sonntag ging es dann mit der AK1 weiter. Von den Temperaturen her war es zwar nochmal etwas kälter, doch nun hatte man sich schon etwas besser an die Kälte gewöhnt. In dieser Altersklasse konnte der ADAC Württemberg einen Doppelsieg einfahren, angeführt von Lars Raab. Elias Härtl war der schnellste nordbayerische Fahrer dieser Klasse, er erreichte einen hervorragenden 5. Platz. Auf Platz 23 folgte Finn Ganzinger und auf Platz 45 Tobias Bayer.

In der letzten Klasse (AK2) ging es dann auch im Bezug auf die Mannschaftswertung nochmal um alles, der ADAC Nordbayern hatte bis jetzt beste Chancen für einen Sieg. Luis Sollfrank durchfuhr den Parcours zwar fehlerfrei, konnte zeitlich aber nicht mit der Spitze mithalten, sodass der 20. Platz heraussprang. Noel Herrmann (23.) und Konstantin Frank (34) waren zeitlich zwar sehr gut dabei, doch auf Grund der Pylonenfehler reichte es leider nicht für Platzierungen in den top 10. Auch in dieser Klasse gab es einen Doppelsieg, diesmal für den ADAC Nordbaden. Der ADAC Bundesendlauf-Sieger heißt Aren D’Almeida.

Die Mannschaftswertung wurde letzten Endes vom ADAC Südbayern mit den Platzierungen 14, 6, 1, 1 und 13 gewonnen. Der ADAC Nordbayern erreichte den 5. Platz unter den 17 Gauen, hier mit den Plätzen 5, 20, 2, 6 und 16.

Wir sind sehr stolz auf unsere nordbayerischen Teilnehmer, die allesamt gute Ergebnisse unter den besten ADAC Fahrern deutschlands einfahren konnten. Insgesamt sind vor allem die 5 top 10 Platzierungen und der Vizemeister hervorzuheben, Gratulation zu diesen wunderbaren Ergebnissen!

Die Veranstaltung ging reibungslos über die Bühne: Der Zeitplan wurde nahezu perfekt eingehalten, der Parcours war sehr schön, die Karts hatten keine technischen Probleme und viele Helfer zeigten ihr Engagement. Die beiden Sprecher zeigten viel Wortwitz beim Moderieren und beim Vorlesen der Fahrer-Fragebögen, was einige Zuschauer grandios fanden, anderen Gästen wären mehr relevante Informationen über die Fahrer lieber gewesen.

In unseren Augen war es eine top organisierte Veranstaltung, die sich sehen lassen konnte und hoffen, dass die Veranstalter in den kommenden Jahren daran anknüpfen können.

Nächste Woche geht es dann zum DMSJ-Finale bei der MSG Sonthofen, worauf wir uns schon sehr freuen.

270er-Kart-Slalom beim AC Waldershof (Bayern-Cup) am 27.09.2015

Ein sehr durchwachsenes Rennen

Der Bayern-Cup ist ein Vergleich zwischen den 270er-Fahrern aus Nord- und Südbayern. In diesem Jahr waren jedoch leider nur zwei Fahrer aus dem Süden (MSC Scuderia Kempten) vertreten. Dies lag jedoch an der Terminabstimmung, der Veranstalter hat das letzte, wichtige JKS-Rennen im Süden nicht beachtet. Somit gab es insgesamt gerade einmal 45 Starter; 60 wären maximal möglich gewesen.

Das Wetter war kühl bis kalt, die Sonne lies sich hin und wieder kurz blicken. Der vom Schiedsgericht gestellte Parcours war anspruchsvoll und sehr abwechslungsreich. Es gab schnellere Abschnitte, aber beispielsweise auch einen Kreisel. Letzteren konnte man wegen der gewählten Übersetzung für die 270er-Karts sogar mit Vollgas durchfahren, was normalerweise nicht möglich ist. Außerdem gab es ein paar Aufgabenkombinationen, bei denen man eine eigene Fahrtlinie finden musste, um das Optimum herauszuholen. Insgesamt war es ein gut gesteckter Parcours. Continue reading