Schlagwort-Archiv: Knetzgau

Erfolgreiche Fahrer auf schneller Strecke

Am vergangenen Samstag fand der alljährliche 270er-Kartslalom des MSC Knetzgau statt. Ähnlich wie beim Jugend-Kart-Slalom sind die wichtigsten Aspekte die sichere Beherrschung des Fahrzeugs und das fehlerfreie Durchfahren der Aufgaben. Nur, wer das Kart filigran durch den mit Pylonen abgesteckten Parcours manövrieren kann, hat Chancen auf den Sieg.

Zudem wird ein optimaler Überblick, eine hohe Reaktionsfähigkeit, ein schnelles situationsbedingtes Urteilsvermögen, sowie das Zusammenspiel von Beschleunigen, Bremsen und Lenken (Fahrverhalten) stets geschult und verbessert. Die hierbei gewonnen Erfahrungen können auch im Straßenverkehr von großer Bedeutung sein – vor allem bei Gefahrensituationen, in denen man schnell und präzise reagieren muss.

Beim 270er-Kartslalom kann sich jeder Fahrer im Trainingslauf zunächst an das vom Veranstalter gestellte Kart und den Parcours gewöhnen, ehe es in zwei darauffolgenden Wertungsläufen um die schnellste, gefahrene Gesamtzeit geht. Für jede umgeschmissene oder aus der Markierung verschobene Pylone gibt es 3 Strafsekunden; daher gilt das fehlerfreie Fahren als oberste Priorität.

Da das Kart beim 270er-Kartslalom stets vom Veranstalter gestellt wird, hat jeder Teilnehmer die gleichen Bedingungen – kein Vergleich zur Formel 1, wo ein Großteil des Erfolgs vom Fahrzeug abhängt.

Als zusätzliche Sicherheit ist der gesamte Kartplatz von Reifenketten umgeben; außerdem waren (für den Fall der Fälle) während der gesamten Veranstaltung zwei Rettungssanitäter vor Ort, die glücklicherweise nichts zu tun hatten.

In diesem Jahr wurde beim MSC Knetzgau bereits zum dritten mal die AK1 (Altersklasse 1, Jahrgänge 2009 bis 2006) im ADAC 270er-Kartslalom ausgeschrieben. Mit 5 Startern war die Klasse durchschnittlich gut besetzt. 2 dieser Fahrer bestritten an diesem Tag ihr erstes 270er-Rennen. So auch Lina Terhar vom MSC Knetzgau, die mit guten Zeiten einen 4. Platz herausfahren konnte. Ihr Bruder Moritz Terhar hat bereits mehr Erfahrungen gesammelt und konnte einen überlegenen Sieg einfahren.

Auf Platz zwei landete Sarah Olonczik vom MC Ansbach mit knapp 2 Sekunden Rückstand. Ihre Zeiten waren aber ebenfalls sehr bemerkenswert und konnten sich auch gerade im Vergleich mit den anderen Altersklassen durchaus sehen lassen. Das Podest wurde von Leni Reithmeier (AC Waldershof) komplettiert.

In der AK2 (Jahrgänge 2005 bis 1998) gab es 13 Starter, somit war dies die größte Altersklasse des Tages. Der Lokalmatador Philipp Lehmann konnte “wie gewohnt” einen Sieg bei seinem Heimrennen einfahren – wenn auch diesmal nicht ganz so deutlich überlegen, wie in den vergangenen Jahren. Julia Dreyer vom MSC Röthenbach fuhr sensationelle Zeiten und lag am Ende nur 0,67 Sekunden hinter dem Klassensieger. Dennis Ruttmann platzierte sich auf Platz 3 und somit bereits zum zweiten Mal in Folge auf dem Podest.

11 Teilnehmer gingen in der AK3 (Jahrgänge 1997 bis 1981) an den Start. Hier konnte der MSC Knetzgau einen Doppelsieg einfahren. Anne Lehmann fuhr einen hauchdünnen, aber hochverdienten Sieg vor Oliver Lehmann ein (4 Hundertstel). Somit setzt sie ihre erfolgreiche Serie fort und ist aktuell die einzige Fahrerin dieser Klasse, die in jedem der 3 bisherigen Rennen auf dem Podest war. Florian Ernstberger vom AC Waldershof fuhr ebenfalls gute Zeiten und erreichte den 3. Platz.

Sandro Gerbig (MSC Knetzgau) kam auf dem 10. Platz ins Ziel, sein Vereinskollege Marcel Schramm landete auf Grund einer Unachtsamkeit im 1. Wertungslauf auf dem 11. Platz.

Zu guter Letzt ging die AK4 (ab Jahrgang 1980) an den Start. Auch diese Klasse war mit 11 Startern besetzt. Der Sieg ging in diesem Jahr überlegen an Michael Luber vom MC Nürnberg. Marion Lehmann (MSC Knetzgau) fuhr überraschend den 2. Platz ein, obwohl sie in diesem Jahr erst zum dritten Mal im Kart saß. Zwischen ihr und den nachfolgenden Teilnehmern lag am Ende über 1 Sekunde.

Dafür ging es dahinter umso knapper zu: 3 Fahrer kämpften innerhalb von 2 Zehnteln um Platz 3, welcher letztendlich an Sven Olonczik vom MC Ansbach ging.

Insgesamt gingen am Samstag 40 Teilnehmer an den Start. 3 der 4 Klassensiege wurden von Fahrern des MSC Knetzgau eingefahren. Die Tagesbestzeit (51,30 Sekunden), sowie eine überragende Gesamtbestzeit (102,78 Sekunden) konnte Moritz Terhar für sich beanspruchen.

Die aufgestellte Strecke war heuer die schnellste, die jemals in Knetzgau stand. Besonders entscheidend war es, vor den Kurven früh genug abzubremsen, um wieder möglichst früh und ruhig heraus beschleunigen zu können. Der Parcours kam beim Großteil der Teilnehmer sehr gut an.

Auch das Wetter hat bestens mitgespielt; der angekündigte Regen hat sich verzogen und auch die Sonne kam ganztägig hervor, sodass alle Fahrer bei trockenen Bedingungen an den Start gehen konnten. Für das leibliche Wohl wurde wie immer bestens gesorgt.

Aufgrund der Corona-Pandemie gab es bei der Veranstaltung eine Online-Anmeldung, um die Anzahl der Anwesenden Personen regulieren zu können. Dies hat ideal geklappt und wurde positiv von den Fahrern aufgenommen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Zuschauern, Teilnehmern, dem ADAC Nordbayern, dem BMV, der Gemeinde Knetzgau und natürlich auch bei allen Helfern rund um die Veranstaltung, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Erster & letzter Ufr-JKS 2020

Am vergangenen Samstag, dem 03. Oktober fand der alljährliche Jugend-Kart-Slalom des MSC Knetzgau statt. Dies war die erste und gleichzeitig auch letzte Kart-Slalom Veranstaltung 2020 in Unterfranken. Bei dieser Sportart sind die wichtigsten Aspekte die sichere Beherrschung des Fahrzeugs und das fehlerfreie Absolvieren der Strecke. Nur, wer das Kart einwandfrei durch den mit Pylonen abgesteckten Parcours manövrieren kann, hat am Ende Chancen auf den Sieg.

Um dies zu erreichen, wird von den Fahrern ein sehr guter Überblick, eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit, ein schnelles situationsbedingtes Urteilsvermögen, sowie das Zusammenspiel von Beschleunigen, Bremsen und Lenken (Fahrverhalten) abverlangt. Diese Fähigkeiten werden dabei auch stets geschult und weiter ausgeprägt und sind für die Jugendlichen eine durchaus nützliche Vorbereitung auf den Straßenverkehr – besonders für Gefahrensituationen, in denen man schnell und präzise reagieren muss.

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Doppelveranstaltung am Euro Rastplatz

Beim Motorsportclub in Knetzgau zeigten junge Fahrer aus ganz Bayern ihr Können und ihre Geschicklichkeit im Slalomfahrzeug.

Der ADAC Nordbayern schreibt bereits seit 2008 den ADAC Slalom Youngster Cup aus und stellt den Teilnehmern dafür zwei Fahrzeuge zur Verfügung. Die Veranstaltungen werden im Rahmen eines Fahrsicherheitstrainings für junge Straßenverkehrsteilnehmer durchgeführt. Zugelassen zum ADAC Slalom Youngster Cup sind Teilnehmer mit Wohnsitz im Bereich des ADAC Nordbayern und in einem Alter zwischen 16 und 23 Jahren. Persönliche ADAC Mitgliedschaft und eine Nat. C Lizenz des DMSB sind Pflicht. Continue reading

Erfolgreiches Kartslalomwochenende in Knetzgau

Mit dem 270er-Kartslalom für Jugendliche und Erwachsene am Samstag sowie dem Jugendkartslalom am Sonntag liegt ein erfolgreiches Wochenende hinter den Knetzgauer Kartteufeln. Entgegen aller Wetterberichte konnten beide Veranstaltungstage bei trockenem Wetter durchgeführt werden und erst nach dem Abbau am Sonntagabend kam der Regen.

Der Sonntag war dominiert von den 17 Kartteufeln der Jugendkartgruppe. In der Altersklasse 1 der Jahrgänge 2011 bis 2009 war Lina Terhar mit zwei fehlerlosen Läufen und einem 4.Platz erfolgreichste Fahrerin des MSC Knetzgau. Miloslav Schwinn reihte sich wegen drei Pylonenfehlern hinter ihr auf dem 5.Platz ein. Continue reading

Kartteufel unaufhaltbar

Das Vorurteil, Kart-Slalom sei „wilde Raserei“, trifft keinesfalls zu. Die wichtigsten Aspekte sind die sichere Beherrschung des Fahrzeugs und das fehlerfreie Durchfahren der Aufgaben. Nur, wer das Kart filigran durch den mit Pylonen abgesteckten Parcours manövrieren kann, hat Chancen auf den Sieg.

Zudem wird ein optimaler Überblick, eine hohe Reaktionsfähigkeit, ein schnelles situationsbedingtes Urteilsvermögen, sowie das Zusammenspiel von Beschleunigen, Bremsen und Lenken (Fahrverhalten) stets geschult und verbessert. Die hierbei gewonnen Erfahrungen können auch im Straßenverkehr von großer Bedeutung sein – vor allem bei Gefahrensituationen, in denen man schnell und präzise reagieren muss. Continue reading

Tagesausflug am 16.06.2018 (abgesagt)

In diesem Jahr findet beim MSC Knetzgau ein Tagesausflug statt zu dem sowohl MSC-Mitglieder als auch nicht-Mitglieder herzlich eingeladen sind.

Los geht es am 16.06.2018 um 7 Uhr mit der Abfahrt am Kriegerdenkmal in Knetzgau. Nach einer kleinen Frühstückspause kommen wir in Geisa-Rasdorf an, wo die Gedenkstätte Point-Alpha und ein Museum besucht wird.

Nach dem Mittagessen geht es weiter zur Wasserkuppe. Dort gibt es allerhand Unternehmungsmöglichkeiten für Jung und Alt, u. a. Sommerrodelbahn, Rhönbob, Hexenbesen, Segelflugmuseum, Wanderungen, das Beobachten von Segelflugbetrieb und Gleitschirmfliegern und vieles mehr.

Um 18 Uhr treten wir die Rückfahrt an. In Knetzgau besteht im Anschluss noch die Möglichkeit, gemeinsam im Gasthaus „Drei Linden“ oder „Mainaussicht“ einzukehren.

Alle weiteren Informationen, sowie die Anmeldung zum Tagesausflug findet ihr hier [PDF].

64. Jahreshauptversammlung

Am Sonntag, den 07.01.2018 fand die 64. Jahreshauptversammlung des MSC Knetzgau statt. Anwesend waren 25 Mitglieder, die viele interessante Informationen aus dem vergangenen Jahr erfahren haben. Beim Rechenschaftsbericht und dem Bericht des Schatzmeisters gab es einen Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen, sowie Einnahmen und Ausgaben aus 2017. Continue reading

Millimeterarbeit mit dem Auto

„Man muss weiter denken, als die Motorhaube lang ist“, sagt Ines Schmitt. Sie ist eine der Teilnehmerinnen beim ADAC-Geschicklichkeitsturnier, das der Motorsportclub Knetzgau am Sonntag auf dem Platz der Jugendverkehrsschule ausrichtete. Durchaus eine Sache für Spezialisten, war das Turnier allemal auch eine interessante Aufgabe für diejenigen, die hinter dem Steuer noch dazulernen wollten – sei es als Führerscheinneuling oder alter Hase. Continue reading

Doppelveranstaltung am Euro Rastpark

Beim Motorsportclub in Knetzgau zeigten junge Fahrer aus ganz Bayern ihr Können und ihre Geschicklichkeit im Slalomfahrzeug. Der ADAC Nordbayern schreibt bereits seit 2008 den ADAC Slalom Youngster Cup aus und stellt den Teilnehmern dafür zwei Fahrzeuge zur Verfügung. Die Veranstaltungen werden im Rahmen eines Fahrsicherheitstrainings für junge Straßenverkehrsteilnehmer durchgeführt.

Zugelassen zum ADAC Slalom Youngster Cup sind Teilnehmer mit Wohnsitz im Bereich des ADAC Nordbayern und in einem Alter zwischen 16 und 23 Jahren. Persönliche ADAC Mitgliedschaft und eine Nationale C-Lizenz des DMSB sind Pflicht. In einem Einsteiger- und Slalomlehrgang werden die neu eingeschriebenen Teilnehmer vor Saisonbeginn gesichtet und geschult, um die Fahrzeuge bei den Veranstaltungen sicher zu beherrschen.

Die Teilnehmer werden in zwei Leistungsklassen eingeteilt: Einsteiger (16 bis 18 Jahre) und Rookies (19 bis 23 Jahre). Die drei Erstplatzierten in der Gesamtwertung je Leistungsklasse qualifizieren sich automatisch für den ADAC Bundesendlauf Slalom Youngster.

Der MSC Knetzgau richtete zum siebten Mal einen Doppellauf zum Slalom Youngster Cup des ADAC Nordbayern am Euro Rastpark in Knetzgau aus. Pünktlich um 9:30 Uhr wurde bei herrlichem Wetter der erste Lauf für die 13 Einsteiger gestartet. Der zweite Lauf folgte nach einer kurzen Pause mit Steckenbegehung des anspruchsvollen Parcours.

In beiden Läufen konnte sich bei den Einsteigern Paul Kißwetter den 1. Platz vor seinen Kollegen Philpp Mayr (2. Platz) und Yannik Stark (3. Platz) durchsetzen. Bastian Düring vom MSC Knetzgau erreichte mit vier Pylonen den 8. Platz.

Der erste Lauf der neun Rookies wurde um 13:30 Uhr gestartet. Auch hier schloss sich der zweite Lauf nahtlos an. Im 1. Lauf konnte sich Maximilian Roider vor Daniel Kubiak und Lars Wunder durchsetzen. Die Wertung des 2. Laufes konnte Lars Wunder für sich entscheiden. Maximilian Roider und Daniel Kubiak folgten auf den Plätzen 2 und 3.

An dieser Stelle noch ein Dankeschön von der Vorstandschaft des MSC Knetzgau an die vielen freiwilligen Helfer, die diese Veranstaltung erst ermöglichen.